Arbeits- und Umweltmedizin: DGAUM-Jahrestagung heute gestartet
Unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Arbeit und Soziales,
Bärbel Bas, hat die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und
Umweltmedizin (DGAUM) heute am LMU Klinikum Campus Großhadern ihren
Jahreskongress eröffnet. Mit rund 800 Teilnehmenden ist die Tagung die
wichtigste wissenschaftliche Plattform für Arbeits-, Sozial- und
Umweltmedizin im deutschsprachigen Raum.
In den kommenden vier Tagen stehen drängende Zukunftsfragen und aktuelle
Studien im Fokus. Der Kongress kombiniert wissenschaftlichen Diskurs mit
praxisnaher Fortbildung und wird auch digital per Livestream übertragen.
In einer Videobotschaft übermittelte die Ministerin ein Grußwort in der
Eröffnungsveranstaltung am heutigen Mittag. Die wissenschaftliche
Tagungsleitung teilen sich die beiden Professorinnen Simone Schmitz-
Spanke, stellvertretende Leiterin des Instituts und Poliklinik für
Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin (IPASUM) der Friedrich-Alexander-
Universität Erlangen-Nürnberg sowie Jessica Lang, Leiterin des Lehr- und
Forschungsgebiets Betriebliche Gesundheitspsychologie am Institut für
Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der RWTH Aachen.
Aus aktuellem Anlass lädt die DGAUM am Freitag zu einem Symposium zur
wissenschaftlichen Einordnung von Arbeitszeit, Krankenstand und
Renteneintrittsalter in Deutschland ein:
• Deutsche Arbeitnehmer: Zu viel krank und zu früh in Rente? |
Freitag, 20. März
Die Diskussion um die Leistungsfähigkeit und -bereitschaft der
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wird selten differenziert und
faktenbasiert geführt. Forderungen wie etwa die Abschaffung der
„Lifestyle-Teilzeit“ machen die Runde und erregen die Gemüter auf allen
Seiten.
→ Zeit für Fakten!
Drei Themenschwerpunkten widmet sich die DGAUM in diesem Jahr:
• Digitale Anwendungen in der Arbeitsmedizin | Mittwoch, 18. März
https://dgaum.de/deutsche-arbe
rente/
Digitale Anwendungen entlasten die Arbeitswelt bereits enorm. Am ersten
Kongresstag werden daher evidenzbasierte Ansätze aufgezeigt, wie digitale
Anwendungen in der Arbeitsmedizin unterstützen können: Apps optimieren das
Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM). VR-/AR-Trainings ermöglichen
praktische Erfahrungen, die sonst gar nicht hätten gesammelt werden
können.
→ Das Thema bringt uns alle weiter!
• Gewalt am Arbeitsplatz | Donnerstag, 19. März
https://dgaum.de/zukunft-der-a
arbeitsmedizin/
Schätzungen zufolge haben zwischen zehn und 30 Prozent der Beschäftigten
in Deutschland bereits Gewalt am Arbeitsplatz erlebt. Gewalt ist ein
zentrales Thema – branchenübergreifend, besonders jedoch im
Gesundheitswesen und im öffentlichen Dienst. Und die Tendenz ist steigend.
→ Wir müssen stärker alle verfügbaren Möglichkeiten nutzen, um Gewalt zu
verhindern!
• Mutterschutz | Freitag, 20. März
https://dgaum.de/gewalt-am-arb
In einer gleichberechtigten Arbeitswelt, in der Frauen die Hälfte der
Erwerbstätigen stellen, wird dem Thema Arbeiten während der
Schwangerschaft sowohl von Seiten der Arbeitgebenden als auch von Seiten
der Schwangeren mit viel Unsicherheit begegnet. Es ist eine wichtige
Aufgabe von Betriebsärztinnen und Betriebsärzten, aufzuklären, dass
schwanger durchaus gearbeitet werden kann – auch um einen Karriereknick
und Diskriminierung zu verhindern.
→ Wir müssen für Schwangerschaft im Beruf Handlungssicherheit garantieren!
Alle Veranstaltungen werden auch im Livestream übertragen. Akkreditieren
Sie sich daher auch kurzfristig noch sehr gerne!
Informationen zur Jahrestagung sowie zum konkreten Tagungsprogramm finden
Sie unter: https://dgaum.de/jahrestagung/
Akkreditierung:
Selbstverständlich und sehr gerne akkreditieren wir ausgewiesene
hauptberufliche Journalistinnen und Journalisten für die Teilnahme an der
DGAUM-Jahrestagung 2026 in München – vor Ort oder online. Bitte senden
hierzu eine E-Mail mit Signatur des Mediums, für das Sie arbeiten,
und/oder angehängtem Presseausweis an <
Zubayr, Verantwortliche für die Verbandskommunikation, wird Ihnen dann die
Vor-Ort-Akkreditierung oder den Link für den Livestream übermitteln.
