Förderung der Interdisziplinarität in der Bildungsforschung: GEBF-Preis an die Erweiterte Leitung des NEPS verliehen
Die Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) hat im Rahmen der
Eröffnung des 13. Jahreskongresses der Fachgesellschaft am 16. März in
München erneut den „GEBF-Preis für die Förderung der Interdisziplinarität
in der Bildungsforschung“ verliehen. In diesem Jahr wurde die Auszeichnung
stellvertretend für das gesamte Netzwerk des Nationalen Bildungspanels
(NEPS) an die Erweiterte Leitung des NEPS vergeben. Diese setzt sich aus
der Direktorin sowie den vier Abteilungsleitungen des Leibniz-Instituts
für Bildungsverläufe (LIfBi) zusammen.
Der Preis zeichnet herausragende Beiträge aus, die fachübergreifende
Ansätze in der Bildungsforschung stärken. Er wird in der Regel im Drei-
Jahres-Rhythmus während des GEBF-Kongresses überreicht.
In der Nominierungsbegründung heißt es: „Das NEPS schafft eine
einzigartige Brücke zwischen wissenschaftlichen Disziplinen und liefert
Daten, die für die Bildungsforschung unverzichtbar sind. Die Nominierung
würdigt eine herausragende Leistung für Wissenschaft und Gesellschaft. […]
Mit seiner offenen Dateninfrastruktur und seinem konsequent
interdisziplinären Ansatz setzt das NEPS seit Jahren Standards. Die
Nominierung für den GEBF-Preis ist eine verdiente Anerkennung für die
große wissenschaftliche und organisatorische Leistung des gesamten
Netzwerks.“
Die Erweiterte NEPS-Leitung – Prof. Dr. Cordula Artelt, Prof. Dr.
Christian Aßmann, Prof. Dr. Corinna Kleinert, Dr. Jutta von Maurice und
Prof. Dr. Ilka Wolter – nahmen die Auszeichnung mit großer Freude
entgegen. Sie sind die dritten Preisträger:innen der renommierten
Auszeichnung.
