Projektwoche am KIT zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft
Wie gelingt eine Wirtschaft, in der Unternehmen sowie Verbraucherinnen und
Verbraucher Produkte länger nutzen, reparieren oder wiederaufbereiten? Wo
entstehen Zielkonflikte zwischen Technik, Wirtschaft, Politik und Alltag –
und welche Lösungsansätze sind tatsächlich vielversprechend? Mit diesen
und weiteren Fragen beschäftigt sich die Frühlingsakademie Nachhaltigkeit
des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Die Veranstaltung findet
vom 23. bis 26. März 2026 im InformatiKOM am KIT Campus Süd, Gebäude
50.19, Adenauerring 12, 76131 Karlsruhe statt. Der Eintritt ist frei, eine
Anmeldung ist nicht erforderlich.
Um wiederaufbereitete Produkte, Wohlstand, Wettbewerbsfähigkeit und neue,
innovative Wirtschaftssysteme geht es beim öffentlichen Auftakt am Montag,
23. März 2026, um 18:00 Uhr. Die Keynote „Gebraucht und doch wie neu – das
ewig innovative Produkt in der Kreislaufwirtschaft“ hält Professor Sven
Matthiesen, Co-Sprecher des Sonderforschungsbereichs 1574 „Kreislauffabrik
für das ewig innovative Produkt“ und Institutsleiter am IPEK – Institut
für Produktentwicklung des KIT. Er beleuchtet aktuelle Herausforderungen
auf dem Weg zu einer nachhaltigen, wettbewerbsfähigen Produktion, etwa in
der Produktions- und Werkstofftechnik, Arbeitswissenschaft und Informatik.
Nach dem Vortrag gibt es Raum für Publikumsfragen.
Forum Nachhaltigkeit ermöglicht Austausch und Einblicke in Forschung und
Projekte
Im Anschluss an die Keynote lädt ab 19:30 Uhr ein Stehempfang zum
Austausch ein. Zusätzlich präsentieren Forschungsprojekte, Verbände und
Initiativen aus Karlsruhe und der Region beim „Forum Nachhaltigkeit“ ihre
Arbeit zu nachhaltiger Kreislaufwirtschaft.
Podiumsdiskussion zur Zukunft der Wertschöpfung
Eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema „Kreislaufwirtschaft:
Wunschdenken oder Zukunft der Wertschöpfung?“ bildet am Donnerstag, 26.
März 2026, um 18:00 Uhr den Abschluss der Projektwoche. Dabei geht es um
die Frage, warum Reparierbarkeit, längere Lebenszyklen und datenbasierte
Services bislang nicht zum Standard geworden sind. Es diskutieren:
Dr. Michael Dieterle, Entwicklungsingenieur für Circularity &
Product Sustainability bei SEW-Eurodrive GmbH & Co KG
Philipp Krohn, Wirtschaftsredakteur der Frankfurter Allgemeinen
Zeitung
Anna Reiners, Mitgründerin und Geschäftsführerin von Circular
Black Forest gGmbH
Professor Sven Matthiesen, Co‑Sprecher des
Sonderforschungsbereichs 1574 und Experte für Produktentwicklung am KIT
Martin Besinger (SWR) moderiert die Runde. Im Anschluss können sich die
Zuhörenden in die Diskussion einbringen.
Die öffentlichen Veranstaltungen finden im InformatiKOM am KIT Campus Süd,
Geb. 50.19, Adenauerring 12, 76131 Karlsruhe statt. Der Eintritt ist frei,
eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Über die Frühlingsakademie Nachhaltigkeit am FORUM
Die Frühlingsakademie Nachhaltigkeit ist eine seit 2017 jährlich
stattfindende Projektwoche des Studium Generale. Forum Wissenschaft und
Gesellschaft (FORUM) am KIT. Sie verbindet öffentliche Formate mit
Workshops und Exkursionen für Studierende und beleuchtet jeweils ein
zentrales Nachhaltigkeitsthema. 2026 steht die nachhaltige
Kreislaufwirtschaft im Fokus – in Kooperation mit dem interdisziplinären
Sonderforschungsbereich (SFB) 1574 „Kreislauffabrik für das ewig
innovative Produkt“.
Die diesjährige Ausgabe ist zugleich Teil des Jubiläumsprogramms „10 Jahre
Eucor – The European Campus.“ Zudem wurde das KIT 2022 als Lernort im
UNESCO-Programm „Bildung für nachhaltige Entwicklung: die globalen
Nachhaltigkeitsziele verwirklichen (BNE 2030)“ ausgezeichnet.
Im Dialog mit der Gesellschaft entwickelt das KIT Lösungen für große
Herausforderungen – von Klimawandel, Energiewende und nachhaltigem Umgang
mit natürlichen Ressourcen bis hin zu Künstlicher Intelligenz,
technologischer Souveränität und demografischem Wandel. Als Die
Universität in der Helmholtz-Gemeinschaft vereint das KIT
wissenschaftliche Exzellenz vom Erkenntnisgewinn bis zur
Anwendungsorientierung unter einem Dach – und ist damit in einer
einzigartigen Position, diese Transformation voranzutreiben. Damit bietet
das KIT als Exzellenzuniversität seinen mehr als 10 000 Mitarbeitenden
sowie seinen 22 800 Studierenden herausragende Möglichkeiten, eine
nachhaltige und resiliente Zukunft zu gestalten. KIT – Science for Impact.
Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Julia Vögtle, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Studium Generale. Forum
Wissenschaft und Gesellschaft (FORUM), Tel.: +49 721 608-48027, E-Mail:
