Von KI bis Health Tech: HRWIncubate verzeichnet verdreifachte Bewerbungszahlen in sechster Gründungsrunde
Mit dem Start von Batch #6 setzt die Hochschule Ruhr West (HRW) ihr
Inkubatorprogramm HRWIncubate fort. Insgesamt elf interdisziplinäre
Gründungsteams mit 24 Teilnehmenden werden von Januar bis Juli intensiv
begleitet, um ihre Geschäftsideen von der frühen Konzeptphase bis zu einem
marktfähigen Gründungsvorhaben weiterzuentwickeln. Die Bandbreite der
Projekte reicht von künstlicher Intelligenz über nachhaltige
Energielösungen bis hin zu Health- und Plattformtechnologien.
Die teilnehmenden Teams arbeiten an Projekten, die technologische
Innovationen mit gesellschaftlicher Relevanz verbinden, darunter zum
Beispiel eine KI-basierte Anwendung für betriebliche Prozesse, nachhaltige
Energielösungen und digitale Plattformen der Sharing Economy. HRWIncubate
richtet sich an Studierende, Forschende, Mitarbeitende sowie Alumni der
Hochschule Ruhr West und unterstützt sie dabei, wissenschaftlich fundierte
Ideen in marktfähige Gründungsvorhaben zu überführen. Das Programm ist ein
zentraler Baustein der Transferstrategie der Hochschule und trägt dazu
bei, Innovationspotenziale aus Forschung und Lehre praxisnah zu
erschließen.
HRWIncubate ist Teil von HRWStartUps, dem Programm der Hochschule Ruhr
West zur Förderung von Innovation und Entrepreneurship. Es unterstützt
Studierende, Forschende und Alumni durch interdisziplinäre
(Lehr-)Angebote, Gründungsberatung, -förderung und Netzwerkaktivitäten.
Das Inkubatorprogramm begleitet angehende Gründerinnen und Gründer
systematisch bei der Entwicklung tragfähiger Geschäftsideen.
HRWIncubate entwickelt sich seit mehreren Jahren kontinuierlich weiter und
verzeichnet eine steigende Nachfrage. In der nun gestarteten sechsten
Programmrunde gingen insgesamt 31 Bewerbungen ein, aus denen elf
Gründungsteams mit insgesamt 24 Teilnehmenden ausgewählt wurden. Das ist
eine Steigerung um das Dreifache im Vergleich zum Vorjahr. „Die steigende
Nachfrage zeigt, dass viele Studierende, Alumni und wissenschaftliche
Mitarbeitende unternehmerische Fragestellungen zunehmend als realistische
Karriereoption begreifen“, sagt Enzo Watermann, Programmmanager von
HRWIncubate. „Wir setzen bewusst früh an – in der sogenannten Pre-Seed-
Phase. Hier geht es nicht um fertige Startups, sondern darum, Probleme zu
schärfen, Zielgruppen wirklich zu verstehen und fundierte Entscheidungen
über mögliche Geschäftsmodelle zu treffen.“
Die Teams stammen aus allen Fachbereichen der Hochschule Ruhr West und
bringen damit ein breites fachliches Spektrum in das Programm ein. Mit 16
männlichen und acht weiblichen Teilnehmenden arbeiten sie gemeinsam an der
Entwicklung ihrer Gründungsvorhaben. HRWIncubate fördert dabei gezielt den
interdisziplinären Austausch.
HRWIncubate ist Teil von HRWStartUps. Die Teilnehmenden profitieren von
strukturierten Workshops, individuellem Coaching, Mentoring sowie
Qualifizierungsangeboten. Darüber hinaus stehen ihnen die Coworking- und
Arbeitsflächen am Campus Parkstadt, der Maker Space sowie relevante
Netzwerke aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gründungsszene zur Verfügung.
„Unser Anspruch ist es, Gründerinnen und Gründer nicht nur fachlich zu
qualifizieren, sondern sie in ihrer unternehmerischen Haltung zu stärken“,
betont Meike Sturm, Leiterin von HRWStartUps. „HRWIncubate schafft einen
geschützten Raum zum Experimentieren, Lernen und Weiterentwickeln – mit
professioneller Begleitung, aber ohne Erfolgsversprechen.“
Höhepunkt des Programms ist der Demo Day im Juli, bei dem die
Gründungsteams ihre Geschäftsideen vor einer Fachjury pitchen. Der mit
5.000 Euro dotierte Gründungspreis der Volksbank Rhein-Ruhr, verliehen
durch den Förderverein der Hochschule Ruhr West, zählt zu den
höchstdotierten Preisen innerhalb eines Hochschulinkubatorprogramms.
Mit HRWIncubate leistet die Hochschule Ruhr West einen wichtigen Beitrag
zur Förderung von Unternehmergeist, Innovation und Wissens¬transfer in der
Region und stärkt zugleich ihre Rolle als gründungsorientierte Hochschule.
