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Absolventin der Kunsthochschule für Medien Köln beim renommierten Slamdance Filmfestival in Los Angeles ausgezeichnet

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Der Abschlussfilm „Ich hätte lieber einen anderen Film gemacht“ von Suse
Itzel an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM) wurde beim Slamdance
Filmfestival in Los Angeles mit dem Großen Preis der Jury als bester
Experimentalfilm ausgezeichnet.
19. Februar bis 6. März 2026, Landmark Sunset Theatre, Los Angeles, CA &
Slamdance-Channel

Zum Abschluss des 32. Slamdance Film Festivals in Los Angeles wurde der
Diplomfilm „Ich hätte lieber einen anderen Film gemacht“ (2024, 24 Min.)
von Suse Itzel an der Kunsthochschule für Medien Köln mit dem Großen Preis
der Jury in der Sektion „Experimental Shorts“ ausgezeichnet. In ihrem Film
setzt sich die Regisseurin mit den schmerzhaften Erinnerungen an die
sexualisierte Gewalt in ihrer Kindheit und Jugend auseinander, mit deren
Folgen sie noch immer kämpft. Die Jury erklärte: „A heartbreaking
meditation that never lost our attention. This vulnerable piece earns its
runtime and allows us to enter the filmmaker’s space in a completely
empathetic way. An amazing use of ordinary, everyday scenarios and turning
them into something meaningful and filled with memory.“ (Jurybegründung
'The Experimental Short Grand Jury Prize 2026')

 

„Ich hätte lieber einen anderen Film gemacht“ wurde bereits mehrfach auf
Festivals ausgezeichnet. Im Januar dieses Jahres erhielt Suse Itzel beim
Stuttgarter Filmwinter, dem Festival for Expanded Media, den Hauptpreis
der Jury im internationalen Wettbewerb. Im Rahmen des Lichter
Filmfestivals wurde Suse Itzel der Lichter Art Award 2025 verliehen. Beim
Kurzfilmfestival Hamburg zeichnete die Jury ihren Film mit dem Hauptpreis
im Deutschen Wettbewerb aus. Bei der Duisburger Filmwoche erhielt Suse
Itzel den Preis der Stadt Duisburg 2025, beim blicke – Filmfestival des
Ruhrgebiets 2024 den aus-blicke Preis und beim Kasseler Dokumentarfilm und
Videofest 2025 eine lobende Erwähnung.

Gleich zwei Filme von Studierenden der Kunsthochschule für Medien Köln
feierten in diesem Jahr ihre Nordamerika-Premiere beim Slamdance Film
Festival in Los Angeles. Neben „Ich hätte lieber einen anderen Film
gemacht" wurde „Beneath the Night“, Kurzspielfilm von Maximilian
Karakatsanis (2026, 14 Min.) für die Sektion „Narrative Shorts“
eingeladen. Insgesamt zeigte das Festival in diesem Jahr 141 Filme,
darunter fünf Filme aus Deutschland. Das Festival hat in diesem Jahr knapp
10.000 Einreichungen aus aller Welt für seine Programmauswahl gesichtet.

 

Das Slamdance Film Festival fand vom 19. bis 25. Februar zum zweiten Mal
in Folge in Los Angeles statt, von 1995 bis 2024 hatte es seine Heimat in
Park City (Utah). Vom 24. Februar bis 6. März präsentiert das Festival
eine Auswahl der Filme auf dem Slamdance Channel.

„Ich hätte lieber einen anderen Film gemacht“ / „I Would Have Liked To
Make A Different Film“, Experimentalfilm, 2024, 23:35 Min., Farbe, 5.1
Wie können wir über sexuelle Gewalt sprechen? „Anfang November 2018
entschied ich mich, einen autobiografischen Film zu machen. Kurz dachte
ich, ich könnte das einfach tun. Ich könnte einfach den Bericht der
psychiatrischen Klinik lesen: Die Patientin berichtete, dass sie vom 11.
bis 15. Lebensjahr von ihrem Vater sexuell missbraucht wurde... - Sie
sagen, es sei behandelbar. - Vielleicht wäre ich heute genauso traurig,
wenn all das nicht passiert wäre?“

Das Team – Kamera, Konzept, Schnitt, Stimme: Suse Itzel; Sounddesign &
Tonmischung: Lisa Reutelsterz; Voiceover-Aufnahme: Judith Nordbrock;
Übersetzung Untertitel: Mathilde Hawkins; 3D-Druck: Urs Fries; Betreuung:
Daniel Burkhardt, Prof. Dr. Lilian Haberer, Prof. Matthias Müller, Prof.
Kathrin Röggla; Mit Unterstützung: Roger Willemsen Stiftung, Kulturbehörde
Hamburg, Liebelt Stiftung Hamburg Goldbekhof e.V., Center for Literature
Burg Hülshoff und Claussen-Simon-Stiftung; Produktion: Kunsthochschule für
Medien Köln und Suse Itzel