„Forschungsgespräche“: Veranstaltungsreihe der Herzog August Bibliothek
Mit dem Vortragsformat der Forschungsgespräche etabliert die Herzog August
Bibliothek (HAB) eine Plattform für den regelmäßigen, interdisziplinären
und internationalen wissenschaftlichen Austausch. Das besondere Augenmerk
liegt dabei auf Forschungsfragen mit einer spezifischen Orientierung auf
die Bibliotheksbestände. Die Reihe findet regelmäßig mittwochs um 17 Uhr
statt und wird hybrid durchgeführt.
Die Forschungsgespräche richten sich an Forschende verschiedener
Disziplinen und Karrierestufen. Sie zielen darauf den interdisziplinären
Dialog, die Sichtbarkeit aktueller Forschung insbesondere zu
bestandsorientierten Fragen und die Vernetzung innerhalb der
wissenschaftlichen Gemeinschaft zu fördern. Im Zentrum steht ein Vortrag,
in dem ein aktuelles Forschungsprojekt präsentiert werden – von
Mitarbeiter*innen der HAB sowie von Wissenschaftler*innen aus anderen
geisteswissenschaftlichen Institutionen. Zusätzlich besteht die
Möglichkeit einer gemeinsamen Bestandssichtung vorab, bei der ausgewählte
Segmente der Sammlungen der HAB in den Blick genommen werden. Im Anschluss
an den Vortrag ist eine ausführliche Diskussion vorgesehen, die
Gelegenheit bietet, unterschiedliche Perspektiven ins Gespräch zu bringen.
Die Veranstaltungen finden im Meißnerhaus der Wolfenbütteler Bibliothek
statt. Die hybride Durchführung ermöglicht zudem die Online-Teilnahme für
Interessierte aus dem In- und Ausland.
Programm
11. März: Dr. Andrea van Leerdam (Utrecht University)
Visual rhetoric and the popularisation of medical knowledge in the early
16th-century Low Countries
22. April: Elisabeth Stadlinger und Christoph Steindl (Österreichische
Nationalbibliothek Wien)
Bibliothek digital: Werkstattpräsentation zu Forschungsprojekten und
Infrastrukturen der Österreichischen Nationalbibliothek
06. Mai: Dr. Anna Axtner-Borsutzky (Universität München)
„Bin ich nun die Erste – warum soll die Welt mich deßhalb unbeachtet
laßen.“ Über die dramatischen und biographischen Fragmente der in
Wolfenbüttel geborenen Dramatikerin Amalie von Liebhaber
03. Juni: Prof. Dr. Vera-Simone Schulz (Universität Lüneburg)
Material Migrations: Transkulturelle Kunstgeschichte mit afrikanischem
Fokus
24. Juni: Prof. Dr. Elena Korowin (Hochschule für Bildende Künste
Braunschweig)
Essen und Kochen: Best Practice des Kulturtransfers?
08. Juli: Prof. Dr. Andrea Hofmann (Universität Basel)
Die Reformation der Frauen - ein Lehrbuchprojekt
19. August: Dr. Stefanie Westphal (HAB Wolfenbüttel)
SeDOA im Fokus: Strategien, Prozesse und erste Meilensteine der
Servicestelle Diamond Open Access
Veranstaltungsort: Meißnerhaus, Schlossplatz 2, 38304 Wolfenbüttel und
online
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