Spendenbilanz Rudern gegen Krebs: 16.000 Euro für therapiebegleitende Projekte
Sächsischer Elbe-Regatta-Verein und Stiftung Leben mit Krebs übergeben
Spendensumme aus 2025. Übergabe ist gleichzeitig Auftakt für die neue
Saison: Teams können sich ab März anmelden. Regatta macht Betroffenen Mut
und betont die Wichtigkeit von Sport und Aktivität in der Therapie.
16.000 Euro machen Krebspatientinnen und -patienten am
Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden Mut. So hoch ist die
Spendensumme, die bei der letztjährigen Ruderregatta „Rudern gegen Krebs“
in Dresden zusammengekommen ist.
Jens Licker, Vorsitzender des Sächsischen
Elbe-Regatta-Vereins, und Ingrid Andersch, Botschafterin der Stiftung
Leben mit Krebs, haben diesen nun beim Besuch am Uniklinikum an die
Vorstände Prof. Uwe Platzbecker und Janko Haft übergeben. Das Geld ist für
therapiebegleitende Projekte vorgesehen die Betroffenen am Uniklinikum zur
Verfügung stehen. „Wir freuen uns sehr über das jahrelange Engagement der
Stiftung Leben mit Krebs, mit der wir zusammen die Regatta organisieren.
Das Engagement vieler Mitwirkender gibt den Betroffenen Kraft und
Zuversicht und ermöglicht therapeutische Unterstützung über die
Regelfinanzierung hinaus. Herzlichen Dank dafür“, sagt Prof. Uwe
Platzbecker, Medizinischer Vorstand am Universitätsklinikum Dresden.
48 Boote und über 200 Teilnehmer haben im vergangenen Juni an der Regatta
„Rudern gegen Krebs“ auf der Elbe am Blauen Wunder teilgenommen. Dabei
stand nicht nur der sportliche Wettkampf im Mittelpunkt. Die beteiligten
Sportlerinnen und Sportler sowie Besuchende am Ufer haben auch dazu
beigetragen, dass knapp 20.000 Euro Spenden zusammengekommen sind. Ein
großer Teil davon – 16.000 Euro – fließen in therapiebegleitende Projekte
für Krebspatientinnen und -patienten am Universitätsklinikum. Dazu gehören
Sportangebote, Kochkurse sowie Entspannungsprojekte. Das Ziel: Neben der
eigentlichen Krebstherapie sollen Betroffene Ausgleich finden, Resilienz
stärken und auch nach der Therapie ein aktives und gesundes Leben führen.
Die Benefizregatta ist seit über zehn Jahren perfektes Symbol für dieses
Ziel. Mittels sportlicher Aktivität von Profis, Breitensportlerinnen und
-sportlern sowie Angehörigen und Patientinnen und Patienten wird für die
Wichtigkeit von Bewegung für Gesundheit und Heilung sensibilisiert und
werden gleichzeitig Spenden eingeworben. Zahlreiche Sponsoren unterstützen
das Anliegen. Die Startgelder fließen genauso wie der Erlös der
traditionellen Tombola in den Spendentopf. Insgesamt sind in Dresden seit
der ersten Benefizregatta über 250.000 Euro zusammengekommen.
„Es ist immer wieder großartig zu sehen, mit wie viel Engagement und
Herzblut die Dresdnerinnen und Dresdner unser Anliegen unterstützen und
mit Leben füllen. Die Regatta am Blauen Wunder ist jedes Jahr etwas ganz
Besonderes“, sagt Ingrid Andersch, Botschafterin der Stiftung Leben mit
Krebs. „Für uns aktive Ruderinnen und Ruderer bedeutet es jedes Jahr viel,
mit unserem Sport und unserer Leidenschaft Patientinnen und Patienten mit
Krebs Mut zu machen und Gutes zu tun“, sagt Jens Licker, Vorsitzender des
Sächsischen Elbe-Regatta-Vereins.
Das eingeworbene Geld wird in den kommenden Monaten in therapiebegleitende
Projekte investiert. Diese werden das ganze Jahr über, regelmäßig
angeboten und stehen vor, während und nach der Krebstherapie zur
Verfügung. Unter anderem wurden bereits Yoga-Kurse für
Brustkrebspatientinnen, das Ernährungsprogramm „Let’s eat“, das
Sporttherapeutische Zentrum sowie Koordinations-, Kraft- und
Ausdauertraining für Kinder und Jugendliche finanziert.
Jetzt anmelden für die Regatta 2026
Am 13. Juni 2026 findet die diesjährige Regatta „Rudern gegen Krebs“ auf
der Elbe am Blauen Wunder statt. Es ist die 13. Auflage. Die
Benefizregatta wird über 300 Meter in Gig-Doppelvierer-Ruderbooten
ausgetragen. Vier Personen bilden ein Team im Boot, dabei können
unerfahrene und geübte Ruderinnen und Ruderer gleichermaßen antreten. Bis
zum Renntag finde vier Trainings statt. Diese starten ab Ende April. Am
Renntag selbst gilt es pro Team zwei bis vier Rennen zu absolvieren. Die
Regatta wird in drei Klassen ausgefahren - Mixed, Frauen und Männer. Die
Einteilung der Vorläufe erfolgt per Zufallsprinzip aus allen angemeldeten
Teams in der jeweiligen Klasse. Die Teams qualifizieren sich über Vor- und
Hoffnungsläufe sowie Halbfinale fürs Finale. Nach den Vorläufen werden die
nach ihrer Platzierung besten vier Klinikboote ermittelt und in den
Finallauf des Klinik-Cups gesetzt.
https://rudern-gegen-krebs.de/
Anmeldung: Ab 15. März 2026 ausschließlich online: https://start.rudern-
gegen-krebs.de
