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Stuttgarter Moderationspreis ausgeschrieben

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Die Auszeichnung rückt die journalistischen Kompetenzen in moderierten
Bewegtbild- oder Audioformaten in den Mittelpunkt

Bereits zum vierten Mal zeichnet das Institut für Moderation (imo) der
Hochschule der Medien in Stuttgart (HdM) herausragende journalistische
Moderator:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus.

Bis zum
31. März 2026 können Bewerbungen in den Kategorien „Beste Moderation in
einem journalistischen Audioformat“ und „Beste Moderation in einem
journalistischen Videoformat“ eingereicht werden.

Die Auswahl der Preisträger:innen erfolgt durch eine interdisziplinär
zusammengesetzte Jury. Ein Sonderpreis würdigt Moderator:innen aus Baden-
Württemberg, der von Studierenden der HdM bestimmt wird. Die Preise sind
mit insgesamt 6.000 Euro dotiert. Zusätzlich wird der undotierte Preis
„Vorbild Moderation“ an eine Persönlichkeit vergeben, die mit ihrer
journalistischen Moderation Standards setzt und die Branche prägt und
vorantreibt. Der Pate des Stuttgarter Moderationspreis, Prof. Ingo
Zamperoni, verleiht die Auszeichnungen am 25. Juni 2026 bei einer
festlichen Abendveranstaltung im SpardaWelt Eventcenter in Stuttgart.

Qualität in der Moderation stärken

Der Stuttgarter Moderationspreis rückt die journalistischen Kompetenzen in
moderierten Bewegtbild- oder Audioformaten auf allen Plattformen und
Kanälen in den Mittelpunkt. „Uns geht es darum, den Qualitätsgedanken in
der journalistischen Moderation zu stärken. Moderator:innen sind wichtige
Lots:innen im Informationsdschungel. Mit dem Preis wollen wir ihre
wertvolle Arbeit für Gesellschaft und Demokratie würdigen“, erläutert
Prof. Stephan Ferdinand. Er leitet das Institut für Moderation an der HdM,
in dem journalistische Moderator:innen ausgebildet werden. Gemeinsam mit
Tagesthemen-Anchor und HdM-Honorarprofessor Ingo Zamperoni wurde der Preis
2022 ins Leben gerufen. Umgesetzt wird er von einem studentischen Team aus
den Studiengängen Media Entertainment, Digital- und Medienwirtschaft und
Unternehmenskommunikation der HdM. Der Preis wird durch die Förderung der
Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg
ermöglicht.

Bewerbungszeitraum März 2026

Mit ihren Bewegtbild- oder Audioformaten können sich Moderator:innen bis
zum 31. März 2026 unter moderationzukunft.de bewerben. Teilnahmeberechtigt
sind professionelle Medienschaffende ebenso wie ambitionierte
Amateur:innen, die Inhalte im Sinne der Preiskriterien vermitteln.
Journalistische Moderator:innen sind angesprochen, aber auch YouTube-Hosts
oder Podcaster:innen. Dabei spielt es keine Rolle, wie lang das Format ist
oder auf welcher Plattform es veröffentlicht wurde.

Kompetente Jury für qualifizierte Diskurse

Der Stuttgarter Moderationspreis will das gesellschaftliche Vertrauen in
die Medien und in qualifizierte Diskurse stärken. Die Zusammensetzung der
fünfköpfigen Jury spiegelt diesen Anspruch. Abgedeckt werden die Bereiche
„Mediensysteme“, „Journalismus“ und „Bildung und Wissenschaft“. Die
Mitglieder der Jury sind: Manuela Weyh, Head of Content Digitale Formate
Rheinland-Pfalz, Südwestrundfunk (SWR); Thomas Lückerath, CEO und
Chefredakteur DWDL.de; Aycha Riffi, Leitung Grimme-Akademie; Prof. Dr. Eva
Stadler, Studiendekanin Media Entertainment an der HdM, und Laura Terberl,
Leiterin Audio und Video, Süddeutsche Zeitung, Podcasterin.

Werkstattgespräch

Am Tag nach der Preisverleihung, am 26. Juni 2026 um 11 Uhr, findet an der
HdM ein hochschulöffentliches Werkstattgespräch zum Stuttgarter
Moderationspreis statt. Dabei geben zwei prominente Moderator:innen
Einblick in ihr Handwerk. Das Gespräch führt Prof. Ingo Zamperoni.