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ISL veröffentlicht Thesenpapier zu Terminalkonzessionen

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Mehr als die Hälfte der Containerterminal-Konzessionen in der EU wird von
Nicht-EU-Betreibern gehalten

Die ISL hat kürzlich ein neues Thesenpapier zum Terminalbetrieb in der
Europäischen Union veröffentlicht. Die Analyse stützt sich auf umfassende
Auswertungen der ISL-Datenbanken zu Containerterminals und
Schifffahrtsunternehmen.

Demnach werden mehr als die Hälfte der
Terminalkonzessionen in den 30 größten Containerterminals der EU von
Betreibern mit Sitz außerhalb der EU gehalten. Rund ein Sechstel der
gesamten Umschlagkapazität entfällt dabei allein auf China.

Das vom ISL-Förderkreis finanzierte Thesenpapier kommt zu dem Ergebnis,
dass der Wettbewerb zwischen Terminalbetreibern in den meisten
europäischen Seehäfen grundsätzlich funktioniert. Gleichzeitig
identifiziert es jedoch einzelne Hafenregionen, in denen eine hohe
Marktkonzentration potenziell wettbewerbliche Bedenken aufwerfen könnte.