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Zwischen Dürre und Starkregen – Forschung für Kommunen

m Forschungsprojekt BauWaOpKliNu arbeiteten Hochschule Coburg und TNL Um-weltplanung zusammen, um innovative Lösungen für Wasserhaushalt und Klimaanpassung zu entwickeln.  Quelle: TNL Umweltplanung
m Forschungsprojekt BauWaOpKliNu arbeiteten Hochschule Coburg und TNL Um-weltplanung zusammen, um innovative Lösungen für Wasserhaushalt und Klimaanpassung zu entwickeln. Quelle: TNL Umweltplanung
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Wie lassen sich Landschaften besser auf Dürre und Starkregen vorbereiten?
Beim Abschluss-Event des Forschungsprojekts BauWaOpKliNu, einer
Kooperation der TNL Umweltplanung und der Hochschule Coburg, präsentierten
Fachleute aus Wissenschaft und Praxis neue Werkzeuge für eine
klimaangepasste Wasserbewirtschaftung – mit konkretem Nutzen für Kommunen
und Regionen.



(Pressestelle)

Im Forschungsprojekt BauWaOpKliNu arbeiteten die Hochschule Coburg und die
TNL Um-weltplanung an einer zentralen Zukunftsfrage: Wie lassen sich
Landschaften so gestalten, dass sie mit Dürre ebenso umgehen können wie
mit Starkregen? Zum Projektabschluss prä-sentierten sie Lösungen, die
Kommunen helfen sollen, ihren Wasserhaushalt vorausschauend und
klimaangepasst zu steuern. Gefördert wurde das Projekt vom
Bundesministerium für For-schung, Technologie und Raumfahrt. Rund 100
Teilnehmende aus Behörden, Kommunen, ILE-Allianzen sowie Fachverbänden
verfolgten das gut 90-minütige Programm und beteiligten sich aktiv über
den Live-Chat.
Im Studio diskutierten Frank Bernhausen (Geschäftsführer TNL
Umweltplanung), Anton Kohl (Geschäftsführer TNL Umweltplanung), Prof. Dr.
Andreas Weiß (Hochschule Coburg, Experte für Wasserwirtschaft), Tanja
Kempen (Hochschule Göttingen, Expertin für KI-gestützte Analyse von
Rückegassen im Wald) und Dr. Philipp Gerhardt (baumfeldwirtschaft, Experte
für Keyline Design).
Gemeinsam beleuchteten sie die zentralen Forschungsergebnisse und deren
Bedeutung für eine zukunftsfähige Wasserbewirtschaftung im Zeichen des
Klimawandels. Flächen und vor allem die Flächennutzung in Einzugsgebieten
spielen eine noch zentralere Rolle in Zeiten von Wasserüberfluss und
Wassermangel.
Im Fokus der lebhaften Debatte standen drei zentrale Themen: Ein neu
entwickelter Punkt- und Flächen-Algorithmus als Schlüssel zur
Identifikation geeigneter Wasserrückhalteflächen, ein wissenschaftlich
fundierter Maßnahmenkatalog, der Kommunen eine konkrete Orientierung für
Verbesserungen bietet, außerdem die Frage der Praxistauglichkeit –
insbesondere, wie die Ansätze in unterschiedlichen Regionen umgesetzt
werden können.
„Lösungen müssen einfacher umsetzbar und kostenüberschaubar sein, sonst
scheitert vieles in der Umsetzung“, sagt Prof. Dr. Andreas Weiß, Professor
für Wasserbau und Siedlungswas-serwirtschaft an der Fakultät Design +
Bauen der Hochschule Coburg. Für die Hochschule sei das Projekt auch ein
Beispiel dafür, wie der Transfer von Forschung und Wissen aus der
Hochschule Region, Wirtschaft und Gesellschaft positiv beeinflusst.
Deutlich wurde: Die Forschungsarbeit liefert wertvolle Ansätze, um
Regionen gezielt bei der Stärkung des Landschaftswasserhaushalts, der
Vorsorge gegen Dürreereignisse und der Min-derung von Starkregenfolgen zu
unterstützen. Aufbauend auf den Projektergebnissen entwi-ckelt die TNL
Umweltplanung gemeinsam mit der Hochschule Coburg derzeit ein regional an-
passbares Produkt, das Kommunen und Planungsverbänden konkrete Werkzeuge
für eine zukunftsorientierte Wasserplanung an die Hand gibt.
Die Aufzeichnung des Livestreams und aktuelle Informationen sind abrufbar
unter:
https://www.tnl-umwelt.de/wasserplanung
Für Rückfragen steht TNL Umweltplanung zur Verfügung unter:
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