Zum Hauptinhalt springen

Ukraine-Expertise sichtbar machen: Viadrina startet Expert*innendienst

Pin It

Von Völkerrecht über Politik, Sprache und Wirtschaft bis zur
Konfliktforschung – die Expertise zur Ukraine an der Europa-Universität
Viadrina Frankfurt (Oder) ist vielfältig und tiefgehend. Um die
Expert*innen für Interessierte aus Medien, Politik, Bildung und
Gesellschaft noch zugänglicher zu machen, bietet die Viadrina jetzt einen
Expert*innendienst Ukraine. Rund 40 Forschende der Viadrina und von
Partner-Einrichtungen können nach ihren Themenbereichen und möglichen
Interview-Sprachen gefunden werden.

Der Expert*innendienst wurde am Viadrina Center of Polish and Ukrainian
Studies (VCPU) mit Unterstützung der Marga und Kurt Möllgaard-Stiftung
erarbeitet.

„An der Viadrina legen wir großen Wert auf den Dialog mit Politik und
Zivilgesellschaft und laden Interessierte ein, mit den Expert*innen in
Kontakt zu treten“, sagt Prof. Dr. Dagmara Jajeśniak-Quast, Leiterin des
VCPU, anlässlich der Eröffnung des Expert*innendienstes. Sie betont:
„Nutzer*innen können neben dem Wissen der Viadrina-Wissenschaftler*innen
auch von unserem weitverzweigten Netz von Expert*innen in und außerhalb
der Ukraine profitieren. Wir verstehen es als unsere Aufgabe, diese
Expertise in die deutsche Öffentlichkeit zu tragen.“

Der Expert*innendienst Ukraine ermöglicht den Zugang zu Expertise in den
Fachdisziplinen Friedens- und Konfliktforschung, Geschichte, Kultur und
Sprache, Politik und Gesellschaft sowie Recht und Wirtschaft. Zudem bietet
er eine Auflistung nach Interview-Sprachen, womit der multilingualen
Forschungs- und Medienlandschaft Rechnung getragen werden soll.

„Die Einbindung junger Wissenschaftler*innen war uns ein besonderes
Anliegen“, betont Prof. Dr. Dagmara Jajeśniak-Quast. Neben dem
Expert*innendienst gehören auch Weiterbildungsangebote im Bereich der
Wissenschaftskommunikation und der Austausch mit Medienvertreter*innen zu
den Maßnahmen des VCPU in Zusammenarbeit mit der Marga und Kurt Möllgaard-
Stiftung.