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Hanna Hottenrott wird GROW Fellow 2026 der EU-Kommission

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Die Europäische Kommission hat Prof. Dr. Hanna Hottenrott, Leiterin des
Forschungsbereichs „Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik“ am ZEW
Mannheim, in das Fellowship Programme 2026 der Generaldirektion
Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU (DG GROW) berufen. Damit
gehört Hottenrott zu einem ausgewählten Kreis international führender
Expertinnen und Experten, die die Kommission künftig in Fragen der
Industrie-, Innovations- und Binnenmarktpolitik beraten.

Als Fellow unterstützt sie die EU mit ihrer evidenzbasierten Expertise
dabei, aktuelle Herausforderungen wie die technologische Transformation,
geopolitische Veränderungen und die Weiterentwicklung des europäischen
Binnenmarkts zu meistern.

„Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, unsere Forschungsergebnisse
über das Fellowship der DG GROW unmittelbar in europäische Politikprozesse
einbringen zu können. Gleichzeitig bin ich sehr gespannt auf die direkten
Einblicke und auf die Chance, gemeinsam mit der Kommission an Lösungen zu
arbeiten, die die Innovationskraft Europas stärken und den Binnenmarkt
langfristig wettbewerbsfähig halten“, so Hottenrott.

Berufung zeigt europaweite Strahlkraft des ZEW

ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, PhD, gratuliert Hanna Hottenrott zu
ihrer Berufung: „Dass die Kommission ihre Expertise einbindet, zeigt, wie
bedeutsam wissenschaftliche Evidenz für eine zukunftsorientierte
Industrie- und Binnenmarktpolitik geworden ist. Und es verdeutlicht, wie
stark die Expertise des ZEW Mannheim zu Innovation und technologischer
Transformation europaweit wahrgenommen wird. Wir freuen uns sehr darüber,
dass Hanna Hottenrott ihre Sachkompetenz für wirtschaftspolitische
Entscheidungen auf europäischer Ebene einbringen kann.“

Über DG GROW und das Fellowship-Programm

Mit dem Fellowship Programme der DG GROW soll wissenschaftliche Expertise
in zentrale Politikfelder der EU eingebunden werden. Die Fellows arbeiten
eng mit der Chief Economist Unit der Generaldirektion zusammen und
unterstützen Analysen zu industrieller Wettbewerbsfähigkeit, strategischer
Abhängigkeit, Innovationspolitik sowie zu Regulierungsfragen im
Binnenmarkt. Die Initiative wurde ins Leben gerufen, um den
Wissensaustausch zwischen Forschung und Politik zu verstärken und aktuelle
wirtschaftliche Entwicklungen frühzeitig in die politische Gestaltung
einzubeziehen.