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DSMZ-Personalia: Dr. Meina Neumann-Schaal zur außerplanmäßigen Professorin ernannt

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Am 14.01.2026 wurde Dr. Meina Neumann-Schaal vom Leibniz-Institut DSMZ-
Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH zur
Außerplanmäßigen Professorin an der Technischen Universität Braunschweig
ernannt. Die Biotechnologin forscht seit 2017 am Leibniz-Institut DSMZ in
Braunschweig. Seit 2020 leitet sie die Querschnittsabteilung Metabolomics
& Services (https://research.dsmz.de/group/MEBO/general-info).

Der
Forschungsschwerpunkt dieser Abteilung umfasst ein breites Themenspektrum
– von grundlegenden Stoffwechselprozessen über Wirt-Pathogen-Interaktionen
und Infektionsmechanismen bis hin zu biotechnologischen Anwendungen.

Darüber hinaus verbindet die Querschnittsabteilung Forschung und Service
in innovativer Weise. Mithilfe metabolischer und mikrobiologischer
Analysen schlägt sie eine Brücke zwischen Genom-, Transkriptom- und
Phänotypdaten und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung von
Genfunktionen. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse fließen schnell in das
Serviceangebot ein, sodass Kunden von fundierter Beratung und
maßgeschneiderten Lösungen profitieren. Die Analysen stehen sowohl
Forschenden der DSMZ als auch externen Partnern zur Verfügung und tragen
zugleich zur Weiterentwicklung der DSMZ-Services bei.

Meina Neumann-Schaal studierte Biotechnologie an der TU Braunschweig. Nach
ihrer Promotion an der Universität Potsdam im Bereich Biochemie, gefolgt
von einer mehrjährigen Forschungstätigkeit, kehrte sie 20213 an die TU
Braunschweig zurück. Der Forschungsschwerpunkt von Professorin Neumann-
Schaal liegt im Bereich der mikrobiellen Metabolomik. Im Jahr 2020 erhielt
sie die Venia legendi für den Bereich Biochemie. Sie ist Mitbegründerin
der Deutschen Gesellschaft für Metabolomforschung und übte von 2019 bis
2024 das Amt als Vizepräsidentin aus. Im Jahr 2023 war sie ebenfalls
Gründungsmitglied des BRICS Women Network am Braunschweiger Zentrum für
Systembiologie (BRICS).

DSMZ-Pressekontakt
PhDr. Sven-David Müller, Pressesprecher des Leibniz-Instituts DSMZ-
Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH
Tel.: 0531/2616-300
E-Mail: <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.>

Über das Leibniz-Institut DSMZ
Das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und
Zellkulturen GmbH ist die weltweit vielfältigste Sammlung für biologische
Ressourcen (Bakterien, Archaeen, Protisten, Hefen, Pilze, Bakteriophagen,
Pflanzenviren, genomische bakterielle DNA sowie menschliche und tierische
Zellkulturen). An der DSMZ werden Mikroorganismen sowie Zellkulturen
gesammelt, erforscht und archiviert. Als Einrichtung der Leibniz-
Gemeinschaft ist die DSMZ mit ihren umfangreichen wissenschaftlichen
Services und biologischen Ressourcen seit 1969 globaler Partner für
Forschung, Wissenschaft und Industrie. Die DSMZ ist als gemeinnützig
anerkannt, die erste registrierte Sammlung Europas (Verordnung (EU) Nr.
511/2014) und nach Qualitätsstandard ISO 9001:2015 zertifiziert. Als
Patenthinterlegungsstelle bietet sie die bundesweit einzige Möglichkeit,
biologisches Material nach den Anforderungen des Budapester Vertrags zu
hinterlegen. Neben dem wissenschaftlichen Service bildet die Forschung das
zweite Standbein der DSMZ. Das Institut mit Sitz auf dem Science Campus
Braunschweig-Süd beherbergt mehr als 92.500 Bioressourcen und hat fast 230
Beschäftigte. http://www.dsmz.de

Über die Leibniz-Gemeinschaft
Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 96 eigenständige
Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-,
Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und
Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute
widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen.
Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den
übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten
wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte
Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im
Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und
informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-
Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen - in Form der
Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In-
und Ausland. Die Leibniz-Institute unterliegen einem transparenten und
unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen
Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft
gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 21.400 Personen,
darunter 12.170 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das
Finanzvolumen liegt bei 2,3 Milliarden Euro. http://www.leibniz-
gemeinschaft.de