ISA+: Evangelische Hochschule Berlin stärkt internationale und transnationale Kompetenzen in der Sozialen Arbeit
Neue Zusatzqualifikation „Internationale Soziale Arbeit (ISA+)“ an der EHB
im DAAD-Projekt BRIDGES. Studienbegleitendes Programm mit verpflichtendem
Auslandsaufenthalt – Bewerbung bis 01. Februar 2026
Die Evangelische Hochschule Berlin (EHB) führt im Bachelorstudiengang
Soziale Arbeit die neue studienbegleitende Zusatzqualifikation
Internationale Soziale Arbeit (ISA+) ein. Das Programm richtet sich an
Studierende im ersten Fachsemester und startet mit einer Pilotkohorte im
Wintersemester 2026/2027. Bewerbungen dafür sind bis zum 01. Februar 2026
möglich.
ISA+ zielt darauf ab, internationale und transnationale Perspektiven
systematisch in die Ausbildung von Sozialarbeiter:innen zu integrieren.
Vor dem Hintergrund globaler sozialer Ungleichheiten, internationaler
Migration und grenzüberschreitender sozialer Problemlagen qualifiziert das
Programm Studierende für professionelle Tätigkeiten in international
ausgerichteten Praxis- und Handlungsfeldern.
Die Zusatzqualifikation verbindet theoretische Lehrangebote,
internationale Praxiserfahrungen und reflexive Lernformate. Studierende
erwerben Kompetenzen zur Analyse internationaler und migrationsbezogener
Problemlagen, zur Entwicklung eigenständiger Fragestellungen sowie zur
kritischen Reflexion ethischer, menschenrechtlicher und methodischer
Dimensionen internationaler Sozialer Arbeit. Ein besonderer Fokus liegt
auf der Förderung interkultureller Kompetenz, Diversitätssensibilität und
eines reflexiven internationalen Professionsverständnisses.
ISA+ ist vollständig in den regulären Studienverlauf integriert und
curricular in jedem Semester verankert. Ab dem 4. Fachsemester ist ein
verpflichtender Auslandsaufenthalt vorgesehen, der entweder als
Auslandspraktikum oder Auslandsstudium absolviert werden kann. Hierfür
bestehen bereits Kooperationen mit internationalen Partnerhochschulen,
unter anderem in Vietnam, der Türkei und Rumänien.
Pro Durchgang werden etwa 15 bis 20 Studierende aufgenommen. Für die
Teilnahme an ISA+ fallen keine zusätzlichen Studiengebühren an. Lediglich
geringe Eigenanteile im Zusammenhang mit Auslandsaufenthalten sind
möglich.
Die Zusatzqualifikation wird an der EHB im Rahmen des DAAD-geförderten
Projekts BRIDGES – Brücken in der grenzüberschreitenden Sozialen Arbeit
umgesetzt, das im Januar 2025 im Programm HAW.International gestartet ist.
Weitere Informationen sowie das Bewerbungsformular sind auf der Webseite
der Evangelischen Hochschule Berlin zur Zusatzqualifikation ISA+
verfügbar.
Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Martin Leutner, Ph.D., Referent für Internationalisierung | Projektleiter
BRIDGES & TRACE (
Stephanie Palm, M.A. ,Mitarbeiterin International Office | Erasmus-
Koordinatorin | Projektleiterin BRIDGES /
Originalpublikation:
https://www.eh-berlin.de/studi
