Hochschule Worms setzt auf KI-Kompetenz in der Ausbildung und der praktischen Anwendung
Künstliche Intelligenz gewinnt rasant an Bedeutung - insbesondere dort, wo
Fachkräftemangel und Effizienzdruck Unternehmen vor große
Herausforderungen stellen.
An der Hochschule Worms wird diesem Bedarf mit einem neuen,
anwendungsorientierten KI-Lehrkonzept begegnet.
In einer gemeinsamen Vorlesung vermitteln Prof. Dr. Tim Sterzenbach
(Worms/Koblenz) und KI-Stratege Eric Leddin (Koblenz/München)
Studierenden, wie Kl systematisch in bestehende Unternehmensprozesse
integriert werden kann - von der strategischen KI-Planung bis zur
konkreten Umsetzung im operativen Alltag. Der Fokus liegt dabei auf
Prozessoptimierung, Automatisierung/Digitalisierun
und schnellstmöglicher Wertschöpfung.
Zum Beispiel war bereits der erste entwickelte KI-Agent in der Lage, in
Reisebüros von der weitgehend selbständigen Durchführung des Social Media
Marketing über die fast gesamte Mailkommunikation bis hin zum Check-in von
Fluggästen eine weitgehende Automatisierung zu erreichen. Dadurch kann
sich das Personal intensiver auf die Kernaktivitäten konzentrieren. Von
besonderem Interesse dürfte das digitalisierte Management von Wissen sein,
wodurch Wissenslücken geschlossen werden und Mitarbeiterfluktuation ihren
Schrecken verliert.
Die Einsatzmöglichkeiten von KI werden quasi im Monatstakt immer
vielfältiger.
Die entwickelten KI-Agenten eignen sich insbesondere für Unternehmen, die
bislang kaum oder keine KI-Kompetenzen aufgebaut haben. Die Zusammenarbeit
mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) soll schnell weiter ausgebaut
werden, um den Anschluss an die Entwicklung und damit schnell erreichbare
Kostenvorteile, nicht zu verpassen.
