Sonne in den Bergen: Auch im Winter auf UV-Schutz achten
Wer an sonnigen Tagen Wintersport in den Bergen genießt, sollte
Sonnencreme und Sonnenbrille dabeihaben. Normalerweise ist hierzulande im
Winter kein UV-Schutz notwendig. Aber es gibt Ausnahmen: Auf Schnee in
Höhenlagen kann die Sonnenstrahlung so stark sein, dass sie Haut und Augen
schädigt. „Viele unterschätzen die UV-Strahlung beim Rodeln, Skifahren
oder beim Sonnenbad auf der Hütte“, sagt die Präsidentin des Bundesamtes
für Strahlenschutz (BfS), Inge Paulini. „Sonnencreme und Sonnenbrille
gehören beim Ausflug in die Berge auch im Winter mit ins Gepäck.“
Wer an sonnigen Tagen Wintersport in den Bergen genießt, sollte
Sonnencreme und Sonnenbrille dabeihaben. Normalerweise ist hierzulande im
Winter kein UV-Schutz notwendig. Aber es gibt Ausnahmen: Auf Schnee in
Höhenlagen kann die Sonnenstrahlung so stark sein, dass sie Haut und Augen
schädigt. „Viele unterschätzen die UV-Strahlung beim Rodeln, Skifahren
oder beim Sonnenbad auf der Hütte“, sagt die Präsidentin des Bundesamtes
für Strahlenschutz (BfS), Inge Paulini. „Sonnencreme und Sonnenbrille
gehören beim Ausflug in die Berge auch im Winter mit ins Gepäck.“
Hohen oder sehr hohen Lichtschutzfaktor wählen
„Für Gesicht, Lippen und andere unbedeckte Hautstellen sollte man
Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 wählen, besser 50 oder
50+“, rät die Behörden-Chefin. Außerdem sei es wichtig, dass die Creme
sowohl vor UV-B- als auch vor UV-A-Strahlung schütze. Man sollte sie dem
BfS zufolge etwa 20 bis 30 Minuten, bevor man ins Freie geht, auftragen
und spätestens nach zwei Stunden erneuern.
Auf Kennzeichnung UV400 achten
„Dass die Gläser einer Sonnenbrille die UV-Strahlung vollständig blocken,
erkennt man an der Kennzeichnung UV400“, erläutert Paulini. Darüber hinaus
soll eine Sonnenbrille das Auge gut umschließen. Für Freizeitaktivitäten
im Schnee ist dies lauf BfS besonders wichtig. Ski- und Gletscherbrillen,
die diese Voraussetzungen erfüllen, sind hier die richtige Wahl.
Höhenlage und Schnee verstärken UV-Strahlung
In der Regel braucht man sich in der dunklen Jahreszeit um den UV-Schutz
in Deutschland keine Gedanken machen, denn die UV-Strahlung ist weniger
intensiv als im Sommer. Doch mit der Höhe über dem Meeresspiegel nimmt die
UV-Strahlung zu. Zusätzlich reflektiert frisch gefallener Schnee bis zu 90
Prozent der UV-Strahlung. Zusammengenommen kann das in den Bergen zu einer
hohen UV-Intensität führen, vor der man sich schützen sollte.
Sonnenbrand und Hautkrebs vorbeugen
Wer Haut und Augen nicht ausreichend vor UV-Strahlung schützt, riskiert
Schäden: Sonnenbrand sowie Bindehaut- oder Hornhautentzündung der Augen
können kurzfristig auftreten. Mögliche Spätfolgen sind vorzeitige
Hautalterung, Krebserkrankungen der Haut und Augen sowie Grauer Star –
eine Trübung der Augenlinse.
Noch zwei Tipps in Kürze: Auch bei Fernreisen in den Wintermonaten den
Sonnenschutz mit einpacken! Zudem erwägen im Winter manche, künstliche UV-
Strahlung zu nutzen, etwa in Solarien. Das bedeutet jedoch eine
zusätzliche UV-Belastung, von der das BfS dringend abrät.
Weitere Informationen
• UV-Strahlung: www.bfs.de/uv
• Wirkungen von UV-Strahlung: www.bfs.de/uv-wirkung
• Schutz vor UV-Strahlung: www.bfs.de/uv-schutz
Bundesamt für Strahlenschutz
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) arbeitet für den Schutz des
Menschen und der Umwelt vor Schäden durch Strahlung. Das BfS informiert
die Bevölkerung und berät die Bundesregierung in allen Fragen des
Strahlenschutzes. Die über 600 Beschäftigten bewerten Strahlenrisiken,
überwachen die Umweltradioaktivität, unterstützen aktiv im radiologischen
Notfallschutz und nehmen hoheitliche Aufgaben wahr, darunter im
medizinischen und beruflichen Strahlenschutz. Ultraviolette Strahlung und
strahlenrelevante Aspekte der Digitalisierung und Energiewende sind
weitere Arbeitsfelder. Als wissenschaftlich-technische Bundesoberbehörde
betreibt das BfS Forschung und ist mit nationalen und internationalen
Fachleuten vernetzt. Weitere Informationen unter www.bfs.de.
