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Forschungsprojekt an der HfWU zur Torfminderung im Hobbygartenbau weiter gefördert

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Das Verbundvorhaben HOT2, aufbauend auf den Erkenntnissen aus dem Modell-
und Demonstrationsvorhaben "HOT – Hobbygartenbau ohne Torf" wird weiter
vom Bund gefördert. Das Projektkonsortium von der Hochschule für
Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU), der Hochschule
Weihenstephan-Triesdorf und der Fachhochschule Erfurt arbeitet ab Januar
2026 weiter an der Forschung zur Torfminderung im Hobbygartenbau.

Am 8. Dezember überreichte Alois Rainer, Bundesminister für
Landwirtschaft- und Ernährung, dem Projektteam persönlich den
Förderbescheid für das Verbundvorhaben HOT2. Aufbauend auf den
Erkenntnissen aus dem Modell- und Demonstrationsvorhaben "HOT –
Hobbygartenbau ohne Torf" arbeitet das Projektkonsortium von der
Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU), der
Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und der Fachhochschule Erfurt ab Januar
2026 aktiv an Ansätzen zur weiteren Torfminderung im Hobbygartenbau.
Hierzu legt das Projektteam den Fokus auf die Erforschung von Maßnahmen
beim Verkauf, auf das Verhalten der Verbraucher:innen während der
Anwendungsphase sowie auf weitere pflanzenbauliche Versuche. Mit der
Fachhochschule Erfurt konnte zudem eine weitere Partnerinstitution
gewonnen werden, die ihren Arbeitsschwerpunkt auf Schulgärten legt und
somit die Gärtner:innen von morgen erreicht. Ein wesentliches Projektziel
ist der Wissenstransfer über Multiplikatoren sowie die Schaffung
ressourceneffizienter und bedarfsgerechter Angebote für Industrie, Handel
und die Öffentlichkeit. Das bis September 2027 laufende Projekt wird vom
Institute for International Research on Sustainable Management and
Renewable Energy (ISR) an der HfWU unter der Leitung von Prof. Dr. Carsten
Herbes und der Koordination von Holger Braun durchgeführt. Das
Verbundvorhaben mit einer Fördersumme von knapp 750.000 Euro besteht aus
insgesamt vier Teilvorhaben an den drei Hochschulen (FKZ: 2224MT021A-D).
Das ISR-Projektteam freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Kolleg:innen
aus der Wissenschaft sowie den Praxispartner:innen aus Industrie und
Handel und bedankt sich  beim BMLEH für das entgegengebrachte Vertrauen.