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HfG-Alumna Juliana Vargas Zapata erhält das Marchini Stipendium 2026

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Der Lions Club Bruchsal Schloss vergibt 2026 gemeinsam mit dem Bruchsaler
Kunstverein zum fünften Mal das Giovanni Francesco Marchini Stipendium und
zeichnet damit die herausragende künstlerische Position der HfG-
Absolventin Juliana Vargas Zapata aus.

Die Jury entschied sich unter vier
Finalist:innen für Juliana Vargas Zapata, die seit vielen Jahren in
Karlsruhe lebt und deren Werke bereits international gezeigt wurden. Ihre
künstlerische Arbeit verbindet archivarische Methoden, künstlerische
Forschung sowie Objekt- und Bildproduktion, um die Schnittstellen zwischen
Populärkultur, materieller Kultur und lateinamerikanischem Design zu
untersuchen.

Die Hochschule für Gestaltung Karlsruhe (HfG) gratuliert HfG-Absolventin
Juliana Vargas Zapata zum Erhalt des Giovanni Francesco Marchini
Stipendiums. Im Jahr 2026 vergibt der Lions Club Bruchsal Schloss in
Kooperation mit dem Bruchsaler Kunstverein den Förderpreis bereits zum
fünften Mal.

Das Giovanni Francesco Marchini Stipendium wird im zweijährigen Turnus an
Absolvierende der HfG in Karlsruhe vergeben und ist in der Kombination aus
einem einjährigen Arbeitsstipendium, einer Einzelausstellung im Bruchsaler
Kunstverein „Das Damianstor“ e.V. und einem Kunstprojekt, das die
Stipendiat:innen mit Schüler:innen einer Bruchsaler Schule durchführen,
einzigartig in der deutschen Kunstpreis-Landschaft. Eine Jury aus
Vertreter:innen der Hochschule für Gestaltung, des Lions Clubs Bruchsal
Schloss und des Bruchsaler Kunstvereins hat in einer Auswahlsitzung an der
HfG in Karlsruhe unter vier Anwärter:innen das Giovanni Francesco Marchini
Stipendium des Jahres 2026 an die interdisziplinär arbeitende Künstlerin
Juliana Vargas Zapata vergeben. Die in Kolumbien geborene Preisträgerin
studierte von 2017 – 2025 an der HfG in Karlsruhe Kommunikationsdesign, wo
sie auch seit 10 Jahren lebt und arbeitet. Ihre Werke wurden bereits in
Ausstellungen an der HfG in Karlsruhe, in der ifa-Galerie in Berlin, in
Brüssel und in Bogotá präsentiert.

Juliana Vargas Zapatas Praxis verbindet archivarische Methoden,
künstlerische Forschung sowie Objekt- und Bildproduktion, um die
Schnittstellen zwischen Populärkultur, materieller Kultur und
lateinamerikanischem vernakulären Design zu untersuchen. In ihrem
Diplomprojekt „In Defense of Mis Caprichos“ entwickelt sie ein
persönliches Bildarchiv aus gefundenen und eigenen Motiven, das die
Fragmentierung digitaler Bildwelten reflektiert und alltägliche visuelle
Codes in den Fokus rückt. Aus diesem Archiv entstehen Objekte, Assemblagen
und Videoinstallationen, die Aneignung, Kopie und Transformation als
zentrale Strategien nutzen, um visuelle Sensibilität und kulturelle
Bedeutungen zu erforschen. Für die Ausstellung im Damianstor werden
bestehende Werke mit neuen, ortspezifischen Arbeiten kombiniert, wobei die
Architektur und Geschichte des Ortes als subtiler Rahmen für den Dialog
zwischen Archiv, Objekten und Raum dienen. So entsteht eine vielschichtige
Auseinandersetzung mit Bildkultur und Alltagsästhetik.

Weitere Informationen zur kommenden Ausstellung sind hier zu finden:
http://www.damianstor.de/