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Nadelbäume zwischen Adventsglanz und Asphalt

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Was der Klimawandel für unseren Weihnachtsbaum bedeutet und weshalb
Nadelbäume Chancen für die Straßenbepflanzung bieten. Pflanzenforscher
Norbert Kühn im Interview
Wie geht es der Nordmanntanne in Zeiten des Klimawandels und warum könnten
Nadelbäume bald wieder das Stadtbild prägen?

Diese Fragen beantwortet
Pflanzenforscher Prof. Dr. Norbert Kühn von der TU Berlin im Interview.
Kühn beschreibt die Nordmanntanne als traditionellen, aber zunehmend
anspruchsvollen Weihnachtsbaum: Sie brauche viel Wasser, reagiere
empfindlich auf Trockenheit und werde daher schwieriger anzubauen. Dennoch
bleibe sie beliebt – dank ihres makellosen Wuchses und ihrer dichten,
tiefgrünen Nadeln. Nachhaltigere Alternativen nennt Kühn ebenfalls: etwa
Zweige von Douglasie oder Weymouth-Kiefer, die ohne Baumfällung mit ihrem
angenehmen Duft festliche Atmosphäre schaffen. Von Weihnachtsbäumen in
Töpfen rät er hingegen ab.

Libanon- oder Atlas-Zedern als Straßenbäume
Im zweiten Teil des Gesprächs richtet Kühn den Blick auf die Städte.
Klassische Straßenbäume litten unter Hitze und Trockenheit; mediterrane
Nadelgehölze hingegen könnten laut seiner Studie die Lücken schließen.
Arten wie Libanon- oder Atlas-Zedern sowie robuste Kiefern und Tannen aus
mediterranen Gebirgen eigneten sich für breite Straßenräume und brächten
Struktur und Wintergrün in die Stadt. Voraussetzung sei jedoch mehr Platz
und damit weniger Verkehr.

Lesen Sie das vollständige Interview mit Prof. Dr. Norbert Kühn:
<https://www.tu.berlin/go302131/>