Bundesliga: Die Jagd auf den steinreichen FC Bayern kann beginnen
Die Fußball-Bundesliga ist zurück. Dabei war sie eigentlich gar nicht weg. Seit der bravourösen Meisterschaft des FC Bayern München im Mai dieses Jahres ruhte der Ball in Wahrheit keine Sekunde. Die Vermarktungsmaschinerie der Klubs lief vielmehr auf Hochtouren. Telekom-Cup, Audi-Cup und natürlich Live-Übertragungen von Testpartien der Bayern, der Dortmunder, der Schalker. Hauptsache, der Ball rollt, und sei es nur, dass Hoffenheim gegen Hemdhoch Herne aufliefe. Nie war das Geschäft mit dem Fußball in Deutschland ausgefeilter, nie floss mehr Geld. Nie war die Vorfreude auf die Bundesliga größer. Heute geht das Erfolgsmodell in seine 51. Saison. Es ist kein Zufall, dass die Bayern das Eröffnungsspiel bestreiten. Sie sind ja der Titelverteidiger.
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Die deutschen Sportärzte gehen nach der Veröffentlichung des Abschlussberichts der Doping-Studie in die Offensive. Sie bezweifeln, dass die Studie der Humboldt-Universität wissenschaftlichen Ansprüchen genüge. Der Präsident der Deutschen Gesellschaftfür Sportmedizin und Prävention (DGSP), Professor Dr. med. Klaus-Michael Braumann, hatte bereits als Mitglied des Projekt-Beirates seine Bedenken formuliert. Die Studie sei "bekannt, an einigen Stellen banal und habe mit Doping teilweise nichts zu tun", sagte er der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST.